Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Theater der Unterdrückten: “Wir sind hier!”

Roma Trial e.V. präsentiert Theater der Unterdrückten: “Wir sind hier!”

„Wir sind hier!“ – ein Forumtheaterstück über Verfolgung, Zurückweisung und Unterdrückung von Roma in Deutschland. Nach einer sehr späten Anerkennung des Holocaust an Roma und Sinti gibt es wieder rassistische Anschläge und das Roma-Holocaust-Mahnmal soll wegen einer neuen S-Bahn-Linie teilweise zerstört werden. Genug ist genug! Sollen wir eine Roma-Armee gründen, brauchen Roma einen eigenen Staat oder was können wir tun, um Rassismus und Unterdrückung gegen Roma und Sinti zu stoppen?
Ein interaktives Theaterstück für alle Interessierten mit Möglichkeit des Austausch im Anschluss.
https://www.wer-ist-hier.de
https://www.instagram.com/wirsindhier_berlin/
https://www.facebook.com/events/915626595709240

Samstag, 2.10.2021, 17 – 18.30 Uhr
Jugendtreff Dosto
Breitscheidstr. 43c (Kulturhof)
16321 Bernau (mehr…)

Monolog mit meinem „asozialen“ Großvater – Ein Häftling in Buchenwald.

Ein Theaterstück von und mit Harald Hahn

Kulturbahnhof Biesenthal, 12. Oktober 2021, 19:00 Uhr

Das Theaterstück Monolog mit meinem »asozialen« Großvater handelt von der vergessenen Opfergruppe der sogenannten »Asozialen« während der NSZeit. Als »asozial« galten den Nationalsozialisten diejenigen, die durch ihre Lebensführung vermeintlich dem »Volkskörper« schadeten. Gemeint waren damit meist: Menschen aus der »Unterschicht«. Arme, Obdachlose, Suchtkranke, Prostituierte, Arbeitslose. Erst 2020 wurden auch die »Asozialen« vom Bundestag offiziell als Opfer der NS-Diktatur anerkannt. Persönliche Zeugnisse gibt es von ihnen kaum und das Erinnern an sie kann herausfordernd sein: dem saufenden Großonkel gedenken, der mitunter gewalttätig wurde? Der obdachlosen Großmutter, die sich prostituierte? (mehr…)

Programm AntiRa-Kongress 10.09.21 – 12.09.21

Freitag

16 Uhr Ankommen

17 Uhr Kurzfilm aus der Reihe „Baseballschlägerjahre“ mit anschließendem Gespräch mit Mustafa Hussien von Barnim für alle

18 Uhr Dokumentarfilm „Die vergessenen Migrant:innen“ mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur Richard Djimeli Fouofié (mehr…)

Der vermisste Geflüchtete ist tot!

Wie wir erfahren haben, ist der vermisste Geflüchtete aus Buckow am Dienstag tot im Werbelinsee aufgefunden worden. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freund*innen.

MOZ-Artikel

Verletzter Mann weiterhin vermisst – Bitte um Mithilfe!

Pressemitteilung „Barnim für alle“, 04.09.2021

Bitte helft bei der Suche nach einem Verletzten!

Ein dreißigjähriger Mann in einer psychischen Krise hatte sich am Mittwoch abend in Lichterfelde- Buckow bei Eberswalde wahrscheinlich selbst verletzt. Beim Eintreffen der Polizei sprang er panisch aus dem Fenster der Geflüchteten-Unterkunft, in der er lebte, und wurde seitdem nicht wieder gefunden. Die polizeilichen Mittel zur Suche seien nun nach zwei Tagen erschöpft, schreibt die Polizeidirektion Ost.

Da er wahrscheinlich stark blutete und seit nun drei Nächten verschwunden ist, ist die antirassistische Gruppe „Barnim für alle“ sehr besorgt und ruft dazu auf, ihm unbedingt medizinische Hilfe zu vermitteln, wenn ihn jemand sieht. Vor der Polizei hat er möglicherweise Angst, deshalb wäre Notarzt ggf. die bessere Option. Der gesuchte Mann heißt Elyas und kommt aus Eritrea. In der Suchmeldung der Polizei gibt es ein Foto und weitere Hinweise.

Elyas H aus Lichterfelde-Buckow

Quellen u.a.:
MOZ
Bernau Live

Barnim für alle

Antira-Kongress Bernau 10.-12.09.2021

Liebe Verbündete im antirassitischen Kampf und Engagement,

nicht erst die Black-Lives-Matter-Bewegungen in Deutschland 2020 und 2021 haben gezeigt, dass es Bedarf und Motivation von BIPOC und Migrant*innen für die Mitgestaltung der gemeinsamen gesellschaftlichen Lebensbedingungen gibt. Schon seit den 1990er Jahren engagieren sich migrantische Selbstorganisationen, dessen Perspektiven häufig übersehen und die zu wenig mit einbezogen werden.

Der AntiRa-Kongress erstreckt sich über drei Tage und findet je nach Coronalage vor und im Dosto in Bernau (Breitscheidstr. 43c – Kulturhof) statt. Der Kongress ist eine Zusammenarbeit des biF e.V. mit lokalen politischen Initiativen wie „Barnim für Alle“ und dem „Bürger*innenasyl Barnim“ und soll die Sichtbarkeit vorhandener politischer und antirassistischer Akteur:innen im Barnim und Brandenburg fördern, Möglichkeiten der demokratischen Partizipation und Selbstorganisation im Kampf gegen Rassismus und (extrem) rechte Einstellungen erörtern und jungen Menschen mit und ohne Flucht- und/oder Rassismuserfahrung Wege aufzeigen, gemeinsam die eigenen Lebensbedingungen und die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. (mehr…)