Bewegungsfreiheit jetzt – für sichere Fluchtwege durch Polen!

An der Belarussisch-Polnischen Grenze werden derzeit Menschen von der weißrussischen und der polnischen Grenzpolizei zwischen beiden Ländern gewaltvoll hin und her getrieben. Dadurch werden seit Monaten Menschen in einem Sperrgebiet eingesperrt. Die Zustände dort sind unbeschreiblich menschenverachtend und es sterben regelmäßig Menschen an Hunger, Kälte und Erschöpfung.

No-Border Aktivist*innen dokumentieren die Situation, vorsorgen Menschen in der Sperrzone, organisieren sichere Unterkünfte und unterstützen die Menschen dabei, möglichst sichere Wege in ihre Zielländer zu finden.

Um diese Unterstützung langfristig zu ermöglichen, brauchen die No-Border Aktivist*innen vor Ort dringend finanzielle Unterstützung. Bitte lest den gesamten Aufruf unserer Freund*innen und streut ihn über eure Netzwerke!

Protest in Warschau gegen die Pushbacks an der Grenze zu Belarus
Foto: Protest in Warschau gegen die Pushbacks an der polnischen EU-Außengrenze zu Belarus
Foto: Wojtek Radwanski/afp
Übernommen von: taz.de

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Aktion Bewegungsfreiheit
Arbeitskreis zur Überwindung der Belarussisch-Polnischen Grenze

Spendenaufruf
Bewegungsfreiheit jetzt – für sichere Fluchtwege durch Polen

An der Belarussisch-Polnischen Grenze werden derzeit Menschen von der weißrussischen und der polnischen Grenzpolizei zwischen beiden Ländern gewaltvoll hin und her getrieben. Dadurch werden seit Monaten Menschen in einem Sperrgebiet eingesperrt, in das nur die Grenzpolizei legalisiert eindringen darf. Die flüchtenden Menschen hungern, verhungern, frieren und erfrieren, ganz zu schweigen von der Angst und der Traumatisierung die die Menschen in der Situation erfahren. Die Bilder und die Zustände dort sind unvorstellbar und unerträglich.
Es gibt vor Ort Solidarität aus der Bevölkerung für die Flüchtenden (z.B. Essen und Unterkunft) und Unterstützung von einigen humanitären Nichtregierungsorganisationen (Beispiel hier). Diese Organisationen erreichen die Menschen in der Sperrzone allerdings nicht direkt, da sie die Sperrzone wegen der Verbote nicht betreten. Daher besteht der dringende Bedarf solidarische Aktivitäten innerhalb der Sperrzone zu unterstützen. No-Border Aktivist*innen dokumentieren z.B. illegale Pushbacks bei denen gegen geltendes Recht Geflüchte vom polnischen Staatsgebiet zurück nach Belarus getrieben werden. Sie vorsorgen Menschen in der Sperrzone, organisieren sichere Unterkünfte und unterstützen sie dabei, möglichst sichere Wege in ihre Zielländer zu finden.

Um diese Unterstützung langfristig zu ermöglichen, brauchen die No-Border Aktivist*innen vor Ort dringend finanzielle Unterstützung. Da die zeitlichen, finanziellen und personellen Ressourcen der involvierten No-Border Aktivist*innen begrenzt sind, rufen wir aus der Aktion Bewegungsfreiheit – Arbeitskreis zur Überwindung der Belarussisch-Polnischen Grenze auf, solidarisch Geld zu spenden – für z.B. Mieten, Bußgelder, Transport.

Das Geld geht zu 100% an No-Border Gruppen vor Ort. Auch kleine(re) Beträge sind hilfreich!

Konto:
Aktion Bewegungsfreiheit
IBAN: DE72 4306 0967 1165 0252 00
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: Bewegungsfreiheit jetzt

Kontakt/ Fragen: aktion-bewegungsfreiheit ätt riseup.net

Gruppe Aktion Bewegungsfreiheit
Arbeitskreis zur Überwindung der Belarussisch-Polnischen Grenze

Weiter lesen:
https://taz.de/Migration-ueber-Belarus-nach-Deutschland/!5804694/
https://taz.de/Gefluechtete-zwischen-Polen-und-Belarus/!5807204/


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