Bericht von ‚Barnim für alle‘ über die Demonstration am 13.04.21

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Am 13. April 2021 demonstrierten ca. 150 Bürger*innen gemeinsam mit Geflüchteten des Landkreises Barnim vor der Ausländerbehörde in Eberswalde gegen das, was sie als rassistisches System bezeichnen.
Anlass für die Demo war der Suizid von Salah Tayar am 11. März. Durch den gezielten Druck und die systematischen Übergriffe der Ausländerbehörde haben Geflüchtete oft keine Lebensperspektive, wie z.B. Arbeit oder Aufenthaltserlaubnis, und oft über Jahre. Einige der Redner*innen bezeichneten die Situation als hoffnungslos, während andere betonten, dass ihr Leben auf der Kippe steht.
Selbstmord ist eine der vielen Folgen des Lebens unter dem ständigen Druck der Behörden, Alkoholismus und Drogenkonsum eine andere. Noch schlimmer ist die Situation für die Kinder der Geflüchteten. Sie fragen sich, wann das alles ein Ende haben wird.
Eine der Aussagen, die heraus stach, war: „Wir sind geflohen, um sicher zu leben, aber nur, um hierher zu kommen und unser Leben zu verlieren“ Ein*e andere*r kritisierte die Praxis der ‚Duldung‘ und bezeichnete sie als Todesurteil für ein ohnehin schon schlechtes Leben. Mit einer Duldung kann man nicht arbeiten, lernen, eine Wohnung finden oder ein menschenwürdiges Leben weiterführen.
Die Barnimer Ausländerbehörde muss die Geflüchteten ohne Stress leben lassen und ein gutes Zusammenleben ermöglichen!

Medienberichte:
RBB-Fernsehen (ab 3:24 min)
TAZ-Artikel
MOZ-Artikel

kleine, große und Dauerspenden (z.B. 10€ pro Monat) für die politische Arbeit sind sehr willkommen
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Barnim für alle
IBAN: DE 78 1705 2000 1110 0262 22
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Kontakt:
http://refugeeswelcomebarnim.blogsport.de
refugees-welcome@so36.net
http://b-asyl-barnim.de
buergerinnenasyl-barnim@systemli.org

report from ‚Barnim für alle‘ about demonstration on 13th of April 21

On the 13th of April 2021 approximately 150 citizens together with refugees of Landkreis Barnim demonstrated against what they call a racist system in front of the Ausländerbehörde in Eberswalde.
The reason for the demonstration was the suicide of Salah Tayar on 11 March. Due to deliberate pressure and systemic violation by the Ausländerbehörde, refugees often have no life prospects for example employment or residence permits, often for years. Some of the refugees called it a hopeless situation while others boldly stated that their lives were on the line.
Suicide is one of the many outcomes of living under the constant pressure from the authorities, alcoholism and drug use another. The situation is even worse for the children of refugees. They questioned when will all this end.
One of the message that stood out is „We ran away for safety but only to come here and lose our lives“ Another criticised the practice of ‚Duldung‘ terming it as a death sentence for an already bad life. With a Duldung, one cannot work, learn, find housing or continue living a decent life. The Barnim Ausländerbehörde has to let the refugees live free from stress and facilitate a good living together.


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