Archiv für Februar 2016

Erklärung des Vernetzungstreffen der Barnimer Willkommensinitiativen (28. Februar 2016)

Für eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge in Bernau!

Die Barnimer Willkommensinitiativen begrüßen ausdrücklich die Aufnahme Schutz suchender Menschen im Barnim.

Noch immer leben viele Flüchtlinge in sogenannten Übergangswohnheimen, Wohnverbünden und Notunterkünften. Sie wohnen dort in sehr beengten Verhältnissen ohne Privatsphäre. Diese Form der Unterbringung sorgt für Stress, macht krank, verstärkt und führt zu weiteren Traumatisierungen. Wir fordern daher eine schnellstmögliche dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen. Dabei sollte es selbstverständlich sein, dass den bei uns Schutz suchenden Menschen genauso viel Wohnraum zugestanden wird, wie den Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft.

Der Landkreis Barnim plant noch in diesem Jahr den Neubau eines Übergangswohnheimes in Bernau-Waldfrieden für noch einmal 200 Menschen. Wir fordern stattdessen den Einstieg in den Bau von Sozialwohnungen, denn für Flüchtlinge und Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft fehlt es in Bernau an bezahlbarem Wohnraum. Hier erwarten wir auch ein Engagement der stadteigenen Wohnungsbaugesellschaft WOBAU. (mehr…)

5. Vernetzungstreffen der Barnimer Willkommensinitiativen

Das 5. Vernetzungstreffen der Barnimer Willkommensinitiativen findet am 28.02.2016 von 13:30 bis 18:00 Uhr im Dosto in Bernau (Breitscheidstr. 43c) statt. Wir kommen zusammen um uns kennenzulernen, auszutauschen und zu vernetzen. Es geht darum, aus bereits gesammelten Erfahrungen zu lernen, neue Ideen aufzunehmen und zu entwickeln und sich gegenseitig zu unterstützen.

no border – no nation – just people!

Infoveranstaltungen zur aktuellen Situation von refugees in Griechenland und entlang der Balkanroute

Termine
09.02., 18:00 Uhr, Kulturbahnhof Biesenthal (Bahnhofsplatz 1)
11.02., 19:00 Uhr, SOWI Strausberg (Arthur-Becker-Str. 14)
25.02., 19:00 Uhr, KVHS Prenzlau (Brüssower Allee 48, Raum 201)
26.02., 18:00 Uhr, Volkshochschule Templin (Dargersdorfer Str. 16, Raum B.1.01)
Eberswalde: Termin noch unklar

Mehr als 40.000 Menschen sind in den ersten Wochen des Jahres 2016 auf ihrer Flucht nach Europa von der Türkei über den Seeweg nach Griechenland gekommen. Auf den Inseln müssen alle zuerst ein als “Hot-Spot” bezeichnetes Registrierungszentrum durchlaufen, bevor sie die Insel in Richtung Festland verlassen dürfen – das bedeutet teilweise wochenlange Wartezeiten unter freiem Himmel. Ob “Hot-Spot”, verstärkter Frontex-Einsatz oder qualitative Selektierung der Migrant*innen nach Nationalität: Alle im Zentrum Europas beschlossenen Maßnahmen zur Abschreckung und Abwehr von fliehenden Menschen sind auf Lesbos, Samos, in Athen und am Grenzort Idomeni direkt spürbar! (mehr…)